Ringparabel - Trialog der Religionen

Foto: Sahin

Zu einem Gottesdienst der besonderen Art hatte am Sonntagmorgen die Johannesgemeinde eingeladen. „Wir feiern heute einen Trialog der Religionen“, sagte Pfarrerin Dorothea Patberg bei ihrer Begrüßung. Vertreten waren neben dem Christentum auch Mitglieder der jüdischen Gemeinde und der Fatih-Moschee.

 

Zu diesem Thema präsentierten die beiden Schauspieler Jens Peter und Mathias Reiter dem Publikum einen etwa viertelstündigen Ausschnitt aus dem aktuellen Stück „Nathan der Weise“ des Stadttheaters. Im Mittelpunkt der ausgesuchten Passage stand die Ringparabel, die die Frage nach der möglichen Existenz einer einzigen vollkommen richtigen Religion aufwirft.

„Ein direkter Kontakt zwischen den vielen Religionen, die existieren, ist äußerst wichtig“, findet Patberg. „Vor allem in einer Stadt wie Pforzheim, in der viele Menschen mit Migrationshintergrund leben.“

Lesen könne man unzählige Bücher über Religion, was allerdings wahres Verständnis füreinander und Kommunikation schaffe, sei die direkte Begegnung. „Frieden für die Menschen, Frieden für die Religionen“, erwähnte Patberg während des Gottesdienstes.

Und genau das sei ja im Grunde auch das Verständnis des Christentums. „Wir müssen unbedingt mehr voneinander wissen und uns entgegenkommen – nur das fördert das Miteinander in einer Gemeinschaft.“

 

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